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Kevin Reiterer gewinnt auch den Kings Cup
Österreich hat einen Jetski-Kaiser
Phuket - Österreich hat einen neuen Kaiser. Zumindest auf dem Wasser. Der erst 16-jährige Kevin Reiterer räumt in diesem Jahr einfach alles ab. Erst den Weltmeistertitel am Lake Havasu in den USA und jetzt den Kings Cup in Thailand.

Sieg beim Kings Cup

Kevin Reiterer ist auch Jetski-Weltmeister

Am Ziel, ganz oben auf dem Treppchen
Der Junge hat einen Lauf. Momentan läuft’s wie geschmiert für Kevin Reiterer. Mit einem breiten Grinsen stieg er aus dem Flieger. Im Gepäck hat er den drei Kilogramm schweren Kings Cup Siegerpokal aus reinem Silber. Fürs Übergepäck zahlte er sicherlich gerne.
Von nun an ziert Kevins Name den massiven Silberpokal. Vom 2. bis zum 7. Dezember traf sich die Jetski-Elite in Siam. Der Kings Cup wird seit 1987 ausgetragen und gehört zu den wichtigsten Wettbewerben für Wassersportler. Kein Wunder - allein Kevin darf, neben dem Pokal und Prestige, einen Check über 15 000 US Dollar mit nach Hause nehmen.
Er war mit seinem 180 PS starken HSR-Benelli am Start. Im ersten Durchgang sicherte er sich bereits den zweiten Platz. Dann spielte ihm die Technik allerdings einen Streich und er landete im zweiten Lauf nur unter ferner liefen. Im dritten und letztem Rennen setzte er alles auf eine Karte und sein Jetski „sponsored by Dad“ trug ihn zum Sieg.
Der Sportgymnasiast aus der Wiener Neustadt ließ sein ganzes Talent aufblitzen und lieferte eine famose Aufholjagd. Belohnt wurde er mit dem Gesamtsieg in der Königsklasse der Steher. Er ist damit der jüngste Fahrer, der jemals in die „Hall of Fame“ des Jetski einzog.
Nach seinem Coup bei den Weltmeisterschaften hinterm großen Teich erobert Kevin nun den asiatischen Raum. Kurz nach dem Kings Cup flatterte bereits eine Einladung zu einem Showrennen nach Japan in seinen Briefkasten.
Fotos: (c) kev-racing.com







